Eine Hecke anlegen zu lassen, scheint einfach zu sein. Man wählt Pflanzen aus, der Gärtner pflanzt sie ein, und schon ist die Arbeit erledigt. Doch die Entscheidungen, die man im Vorfeld trifft, bestimmen, wie gesund und dicht die Hecke letztendlich wird. Denken Sie dabei an die Pflanzenart, den richtigen Zeitpunkt für die Pflanzung und die Vorbereitung des Bodens. Wenn Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, können Sie sich gezielter beraten lassen und Angebote besser vergleichen.
Welche Heckenpflanzen passen zu Ihrem Garten?
Beginnen Sie mit den Bedingungen in Ihrem Garten. Eine Hecke in voller Sonne erfordert manchmal andere Pflanzen als eine Hecke, die größtenteils im Schatten steht. Sandboden trocknet schneller aus, während Lehmboden länger Feuchtigkeit speichert. Wählen Sie daher eine Pflanzenart, die gut zu dem Standort passt, an dem die Hecke stehen soll. Es ist besser, auf einmal etwas mehr zu investieren, statt später zweimal zahlen zu müssen und dadurch teurer wegzukommen. Eine einmalige Investition in Qualität zahlt sich deshalb jahrzehntelang aus.
Anschließend können Sie zwischen immergrünen und laubabwerfenden Pflanzen wählen. Eine immergrüne Hecke bietet das ganze Jahr über Sichtschutz, während eine laubabwerfende Variante im Herbst ihre Blätter verliert. Eine Buchenhecke behält ihre abgestorbenen Blätter oft bis zum Frühjahr und bleibt dadurch länger dicht. Achten Sie auch auf die Wachstumsgeschwindigkeit und die gewünschte Höhe. Eine schnellwachsende Hecke ist zwar schneller dicht, erfordert aber mehr Schnittarbeit.
Heckenpflanzen selbst bestellen oder liefern lassen?
Viele Gärtner können die Heckenpflanzen selbst liefern. Achten Sie jedoch darauf, dass im Angebot klar angegeben ist, welche Art, Größe und Menge geliefert wird. Sie können die Pflanzen auch selbst bestellen, zum Beispiel bei Hedgy – Spezialist für Heckenpflanzen. So können Sie Arten, Größen und Preise selbst vergleichen.
Wenn Sie die Pflanzen selbst bestellen, ist eine gute Planung wichtig. Heckenpflanzen sollten am besten kurz nach der Lieferung in den Boden gesetzt werden. Stimmen Sie den Liefertermin daher auf den Tag ab, an dem der Gärtner kommt. Klären Sie im Voraus auch, ob er Pflanzen einpflanzen möchte, die Sie selbst gekauft haben. Manche Gärtner arbeiten nur mit Pflanzen, die sie selbst liefern.
Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für die Anlage

Der Herbst ist für viele Heckenarten ein geeigneter Pflanzzeitpunkt. Die Pflanzen befinden sich dann in der Ruhephase und der Boden ist noch warm genug für neue Wurzeln. Auch im Frühjahr lässt sich eine Hecke gut pflanzen, solange Sie sie anschließend ausreichend gießen. Bei Frost oder anhaltender Hitze sollten Sie die Arbeiten besser verschieben.
Die Vorbereitung des Bodens ist mindestens genauso wichtig. Gras, alte Wurzeln und Unkraut müssen entfernt werden, damit die neuen Pflanzen nicht um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Anschließend wird meist ein Graben oder ein breiter Pflanzstreifen ausgehoben und der Boden aufgelockert. Wie viele Pflanzen pro Meter benötigt werden, hängt von der Art und Größe ab. Lassen Sie daher den Pflanzabstand in den Kostenvoranschlag aufnehmen.
Was sollten Sie im Vorfeld mit dem Gärtner besprechen?
Ein gutes Angebot enthält mehr als nur einen Gesamtpreis. Überprüfen Sie, ob die Länge und Höhe der Hecke, die Erdarbeiten und die Anzahl der Pflanzen aufgeführt sind. Fragen Sie auch, ob die Entsorgung alter Bepflanzung, von Gras oder überschüssiger Erde im Preis inbegriffen ist. Treffen Sie außerdem Vereinbarungen bezüglich der Planung und Nachsorge. So wissen Sie im Voraus, was Sie vom Gärtner erwarten können.
Der Gärtner benötigt auch Informationen von Ihnen. Er möchte wissen, wo die Hecke gepflanzt werden soll und ob Kabel oder Leitungen im Boden verlegt sind. Außerdem muss der Garten für Werkzeuge, eine Schubkarre oder gegebenenfalls einen kleinen Bagger zugänglich sein. Prüfen Sie zudem, welche Vorschriften für die Grundstücksgrenze und die maximale Höhe gelten. Bei einer Hecke zwischen zwei Häusern ist eine Absprache mit den Nachbarn ratsam.
Die ersten Wochen sind wichtig
Nach dem Pflanzen benötigt die Hecke ausreichend Wasser, um gut anzuschlagen. Bei trockenem Wetter sollten Sie lieber einmalig reichlich gießen als jeden Tag ein wenig. Die Feuchtigkeit dringt dann tiefer in den Boden ein, wodurch die Wurzeln weiter nach unten wachsen. Kompost, Mulch oder Rinde rund um die Pflanzen können helfen, Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut einzudämmen.
Durch das rechtzeitige Zurückschneiden junger Triebe verzweigen sich die Pflanzen besser und die Hecke wächst schneller dicht. Fragen Sie den Gärtner, wann ein Rückschnitt für die gewählte Art sinnvoll ist. Mit einer guten Vorbereitung, ausreichend Wasser und der richtigen Pflege legen Sie die Grundlage für eine Gartengestaltung, an der Sie sich noch viele Jahre lang erfreuen können.



